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Sonntag, 14. Februar 2016

Dosa mit süßem Tomaten-Chutney



Diese Dosa (indischer Pfannkuchen aus einem fermentierten Braunhirsemehl und Urid Dal) mit süßem Tomaten-Chutney sind absolut köstlich. Man kann sie zum Dippen nehmen, oder auch das Chutney einrollen - absolut delikat!

Für den Dosa-Teig sollte man 1-2 Tage Vorbereitung wegen der Fermentierungszeit kalkulieren.

Dazu habe ich für ca. 4 Stunden in Wasser eingeweicht:


1/2 Cup (= 125 ml) getrocknete Urid Dal (halbierte geschälte Mungbohnen)
1/2 TL ganze Bockshornkleesamen

Danach das Wasser abschütten, im Sieb die Urid Dal-Bockshornklee-Mischung abwaschen und in den Vitamix geben.
Ca. 1/2 - 3/4 Cup gereinigtes Wasser hinzufügen und
kurz anmixen (3-4 sek)
Dann 1,5 Cups Braunhirsemehl (wilde Braunhirse) mit in den Mixer geben und mit Stößel
ca. 15 Sekunden lang auf mittlerer Geschwindigkeit einen Teig mixen 
Dieser sollte eine Konsistenz haben wie Pfannkuchenteig - viell. ein wenig dicker (nicht so dick wie Quark).

Dann kommt 1 bis 1,5 normale TL Salz hinzu und man verrührt dies am besten mit der warmen Hand in einer Schüssel. Dies startet die Fermentation.
Die Schüssel sollte doppelt so hoch sein, wie der Teig befüllt ist, da durch die Fermentation das Volumen ggf. verdoppelt wird.
Nun wird die Schüssel mit einer Klarsichfolie oder einem Deckel verschlossen und an einem mindestens 25 Grad warmen Ort für mindestens 12-24 Stunden in Ruhe fermentiert. Ich habe die Schüssel dazu mit einem dicken Handtuch umwickelt einfach auf die Heizung gestellt ;-) - klappt super!
WUNDERT euch nicht, dass der Teig nach dem Abnehmen der Folie komisch riecht - das geht weg, wenn man die Bläschen VORSICHTIG verrührt. Der Teig muss leicht säuerlich nach Fermentation riechen.



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Nachdem also ca. 20 Std. später der Teig schön fluffig und softig fermentiert ist, werden die Pfannküchlein (ich habe nochmal mit Wasser den Teig schön dünn gemacht)  in wenig Öl (Sesam-, Erdnussöl) in der Pfanne hauchdünn ausgestrichen (von innen nach Aussen mit der Rückseite der Schöpfkelle). Wenn der Teig gestockt ist, mit wenig Öl beträufeln und WENDEN. Nochmal kurz (ca. 2 Min) bei mittlerer Hitze backen und dazu das süße Tomaten-Chutney servieren.



Übrig gebliebener Dosa-Teig lässt sich z.B. im Kühlschrank im Schraubglas oder einer Schüssel gut verwahren... Die Fermentation wird dann durch die Kälte gebremst...

Tomaten-Chutney:

3 EL Öl (Kokos, Sesam oder wie ihr mögt) im Wok oder im Topf erhitzen
1 TL Kreuzkümmel
1 TL Fenchelsamen
1 TL braune Senfsamen
1 TL gehackten frischen Ingwer
1/2 TL Chiliflocken
in dem Öl anrösten

1/2 CUP Kokosflocken kurz mit anrösten
ca. 1-2 Cup gewürfelte Tomaten (ohne den weissen harten Kern) - ich nahm Cocktailtomaten dazu
in den Wok geben und mit anrösten

4-5 TL gemahlenen Palmzucker (oder Kokosblütenzucker) 
1 TL Salzsole oder Salz
1 kl. Hand voll Rosinen
ca. 8 gehackte Deglet Nour Datteln
1/2 Cup gereinigtes Wasser 
zugeben und mit Deckel 15 Minuten  simmern lassen
Zwischendurch die Tomaten und Datteln mit dem Kochlöffel plattdrücken.
Wenn noch zu viel Flüssigkeit vorhanden sein sollte - länger köcheln lassen - OHNE Deckel.

Abkühlen lassen und lauwarm oder auch kalt  zu den warmen oder auch kalten Dosa servieren


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