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Mittwoch, 3. Februar 2016

Indische Kartoffeln mit Spinat (Aloo Palak) und fritierte Bittermelone (Karela)

Die Karela war gar nicht so bitter - ich würde sagen - wie Chiccoree etwa

Das wird es wieder geben - soviel steht fest!

Und so sieht sie aus - die kleine grüne Bittermaus ;-)


Gestern war ich in einem indischen Shop in Porz-Eil, in der Neuen Eilerstr. 52! Sehr spezielles "Ladenlokal", aber eine Auswahl, einfach gigantisch. (Spezielle indische Küchengeräte, Gewürze, 1500 Reissorten - u.a. auch mein Idli-Reis *kreiischfreu*, Geschirr und und und)  Unter anderem aber auch  frisches indisches Gemüse. Das meiste davon kannte ich  - aber diese Bittermelonen waren mir völlig neu.
Ich konnte gar nicht anders, als eine mitzunehmen. Der Inhaber "warnte" mich grinsend mit den Worten "sehr sehr bitter". Aber ich mag bitter - und sie soll zudem absolut gesund sein  - auch und gerade bei Diabetis - was ich wohl nie kriegen werde, bei meiner Ernährung... aber zurück zum Thema:
Ich kaufte also für 40 Cent so eine Karela - wie der Inder zu sagen pflegt ;-) und war schon total gespannt, was ich so für Rezepte im Netz dazu finde. Des Verkäufers Deutsch war leider nicht so, als dass ich irgendwas davon hätte verstehen können. Aber egal.. Google und Youtube sind meine besten Freunde und so entschied ich mich für ein Rezept zum Fritieren! Geht schnell... hemmt viell. ein wenig das "Megabittere" und passte zudem noch perfekt zu dem Rezept was ich eh machen wollte mit Kartoffeln und Spinat.

Ich hatte zuvor ca. 4-5 festkochende Kartoffeln mit Schale über Wasserdampf gegart und danach in grobe Würfel geschnitten .
 
Der Rest ging dann ebenfalls flott

Zuerst schnitt ich ca. 2 mm die Enden von der Karela ab. Dann schnitt ich sie ca. 2-3 mm dünn auf Scheiben und entfernte mit dem Messer die dickeren Kerne, die teilweise dort waren. Das innere Fruchtfleisch lies ich aber dran.
Die Scheiben gab ich in eine Schüssel, streute dann
ca. 1/2 Tasse Kichererbsenmehl drüber und gab
1/4 bis 1/4 Tasse Wasser (nach und nach zugeben und rühren)
1/2 TL Chilipulver
1/4 TL Kala Namak
unter Rühren dazu, bis eine gut haltende Panade entstand.

Dann das Öl - ich nutze Erdnussöl, da das a) nicht so stinkt und b) nicht so spritzt - in der kleinen Friteuse erhitzen.

In der Zeit  im Wok:

4 EL Senföl (oder nehmt neutrales Öl! Ich nutze Senföl von der Ölmühle Hartmann GBR)
auf mittlerer Flamme erhitzen

3/4 EL Kreuzkümmel (ganz) darin anbraten
dann weiter hinzufügen und jeweils für 1-2 Minuten unter Rühren mitrösten:
1 EL schwarze Senfsamen
1 TL gemahlenen Kurkuma
1 TL Garam Marsala
2 cm Stück grüne gehackte Peperoni ohne Kerne
1 TL gemahlenen Koriandersamen
2x3 cm Stück fein gehackten Ingwer
1 Msp Asafoetida (Teufelsdreck) 
3 Stück auf Scheiben geschnittenen Knoblauch
1/2 dicke weisse Gemüsezwiebel

In diese Gewürzmischung dann die Kartoffelstücke zugeben und mit anbraten
200-300 g frischen jungen Spinat und
1/8 Tasse Wasser zufügen
Alles gut vermischen , Deckel auf den Wok legen und 10 Minuten den Spinat zusammenfallen lassen. Zwischendurch mal rühren.

Während den 10 Minuten die Karelascheiben in die Friteuse geben und goldgelb knusprig braten (ca. 7-12 Minuten) Schaut da zwischendurch, dass sie nicht zu dunkel werden. Die Temperatur war bei mir ca. 140 Grad.

Diese Kombination Bittermelone mit dem würzigen Spinat und den milden Kartoffeln - ein TRAUM!
Viel Spass beim Nachkochen.




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